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Es werden Posts vom Juli, 2019 angezeigt.
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25. Tag von Bagnolo San Vito nach Viadana die Karte Gestern Abend, gewaltige Wolkentürme! Ob sich da Gewitter aufbauen?  Am Morgen ist es wolkenverhangen und diesig. Aber immer noch warm, waschküchenwarm. Die 4 Damen von der Farm, haben mit viel Liebe und viel Selbstgemachten das Frühstück vorbereitet. Da ich vom extrem leckeren Abendessen den Nachtisch nicht geschafft habe, bekomme ich ihn zum Frühstück! G´zahlt isch g´zahlt!! Und er passt auch lecker zum Frühstück, eine Art Pflaumenkompott mit Schokolade. Die Übernachtungspreise sind im Agritourismo ja sehr moderat. Das Geschäftsmodell funktioniert aber richtig gut, wenn man Essen anbietet. Da niemand mehr Lust hat wegzufahren, lässt man sich lecker bekochen - und zwar mit allen "Platten", die die italienische Küche zu bieten hat. Das ist natürlich was anderes als die ewige Pizza, aber hat auch seinen Preis. Und vor allem, so viel kann man gar nicht radeln, um die Kalorien abzuarbeiten. Hier in Ba...
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24. Tag: Von Sèrmide nach Bagnolo San Vito die Karte Der Po fließt langsam und gemächlich seinem Ziel, dem Meere zu.  Seit ich ihn zum Reisegefährten habe, färbt er immer mehr auf mich ab.  Meine Tagesetappen werden immer überschaubarer. ... (Dieser Text wird ebenfalls immer langsamer beim Lesen, habt Ihr es gemerkt?) Das ist natürlich der Hitze geschuldet. Kurz nach 8:00 Uhr bin ich auf dem Damm und schaue, dass ich möglichst nicht länger als bis 14:30-15:00 auf dem Rad bin.  Die kühle Brise auf dem Damm macht das Fahren  erträglich. Aber wehe, man bleibt stehen um zu Fotografieren, oder man fährt hinunter in die Dörfer. Dann merkt man erst, wie knackig heiß es in der Poebene ist. Dass ich die Sonne den ganzen Vormittag im Rücken habe, ist natürlich von Vorteil. So können die Rad-Meditationen weiter gehen!  Ich habe mir schon überlegt, ob ich ein neues Geschäftsmodell daraus entwickeln soll. Mit "Manne meditieren": ...
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23.Tag: Von Polesella nach Sèrmide die Karte Die allerschönsten Radtage sind die völlig ereignislosen Tage. Tage, an denen man vor sich hinreist. Vor sich hin denkt, bis man merkt, dass man schon längere Zeit überhaupt nichts mehr gedacht hat.  Flow nennt man das wohl. Tage, an denen man seinen Blog schon geschrieben hat, wenn man vom Fahrrad absteigt.  So einer der allerschönsten Radtage war heute. Die Strecke verlief weiter oben auf dem Damm. Weiter sinistra. Weiter mit dem wunderbar kühlen Lüftchen, das den wieder heiß werdenden Tag erträglich machte.  Ich finde die Pobebene überhaupt nicht langweilig.  Zumindest den größten Teil des Tages ist die Landschaft durch kleinteilige Landwirtschaft geprägt. Wein, Mais, Soja, Weideflächen, an der Straße ein Haus, dahinter zum Damm hin die Felder,  aber nicht in agrarindustriellem Ausmaß, das kam später. Und links neben mir,  zum Fluss hin  "Pappelfelder" zur Papi...