1.Tag: Von Engen nach Friedrichshafen
Ein perfekter Radeltag mit Sonne und frischem Wind, aber auch mit drohenden, schwarzen Wolken und Gewittergrummeln den ganzen Nachmittag. Und erst gerade als wir am Hotel in Friedrichshafen ankommen, geht das Gewitter los. Glück gehabt, trocken geblieben!
Die Strecke ist bekannt und immer wieder neu: Sehr viel Störche und Milane, immer noch herrliche Rosensträucher an den Häusern, Stockrosen in den Weinbergen, Kirschbäume, Sonnenblumen, erste Ernte in den Bauerngärten. Es ist kaum jemand unterwegs am Sonntag früh, ein paar pflichtbewußte Hundebesitzer, in der Nähe der Wohngebiete auch ein paar müde Väter, die einen Kinderwagen schieben, einige Rennradlergruppen.
Kurzer Halt für einen leckeren Cappuccino bei Christoph und Andrea, und Freddy, der uns so gerne bis Italien begleiten würde:
Der nächste Stopp hinter Nonnenhorn ist schon unsere Mittagspause, mit Bananenkuchen (danke Marie, der war lecker!)

und einem wunderbaren Bad im Bodensee. Es hat so viel Wasser, herrlich!
und einem wunderbaren Bad im Bodensee. Es hat so viel Wasser, herrlich!
So kann' weitergehen!
der Teil mit den Seen ist schon mal super.
So und jetzt ich:
(mm), Ein Glück, dass das erste Gewitter schon am frühen Moren runter kam. Um 9:00 waren die Wege schon wieder trocken und die Luft angenehm frisch und Friederike steigt auch hoch motiviert in die Eisen:
Tschüss Engen! Bis später!
Im Gewerbegebiet ist heute "Tag der offenen Tür" viele nette Bekannte, aber wir "müssen weiter" - der See ruft!!
Eigentlich hat heute fast jeder Ort auf der Strecke ein Fest. In Aach wird das Mittelalter zelebriert und barrettbemützte Autofahrer und Damen in Schnürleibchen und weiten Röcken finden mit ihren Autos keine Parkplätze. Ein Glück, dass wir früh dran sind und der große Besucherandrang erst noch aussteht:
In Ludwigshafen ist Flohmarkt
In Überlingen steppt eh immer der Bär
Auch wenn sie immer wieder das Gegenteil behaupten - geschäftstüchtig ist der Überlinger auf jeden Fall.
Sommerfesttechnisch war Meersburg jedoch der Gipfel - "unerträglich" , meinte Friederike, "lass uns schnell verschwinden!" Leichter gesagt als getan.
Und dann natürlich noch jede Menge Regatten- aber das Chaos kann man ja ganz gemütlich aus der Ferne genießen.
Da war der "Pflichtstopp 1" - "Friederike muss ins Wasser" eine wirkliche Erholung.
Die Wettervorhersage hat ja für den ganzen Tag Regen vorausgesagt. Bis 2 Uhr ist alles gut. Doch dann, so ab Nussdorf - nachdem ich Friederike "zu Wasser gelassen hatte" - hört man es in der Ferne schon recht kräftig grummeln. Da braut sich was zusammen. Endspurt. Und tatsächlich, wir schaffen es - fast trocken, bis ins Hotel in Friedrichshafen. 15:15 kaum sind wir drin, geht das Gewitter ab. Eine geführte E-Biker Truppe ist von ihren Betreuern auch rechtzeitig vor dem Gewitter ins Hotel gebraucht worden. Das Einchecken wird zur Geduldsprobe. Aber alles gut!
Eine Stunde lang pladdert es. Dann können wir uns Richtung Promenade auf den Weg machen - Abendessen.
Was ein Glück, dass wir heute in Friedrichshafen sind. Das "legendäre" Seehasfest ist erst im Aufbau - und hat nächstes Wochenende seinen Höhepunkt. Aber mal ehrlich. Solch einem psychodelischen Hasen möchte ich nicht einmal bei

Tageslicht begegnen.
Morgen lassen wir den See rechts liegen. Dann wird es sicher weniger voll werden auf den Radwegen. Damit Ihr Euch schon mal darauf einstellen könnt, wie es weiter geht, habe ich die nächsten Etappen, akribisch aufgezeichnet.
Unser Blogtitel wird nun wirklich jedem klar sein!!
Bis Morgen - schaut wieder rein!!

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