14.Tag: Von Arnoldstein nach Moggio Udinese
die Karte
Vor uns die Julischen Alpen und ein Tag, der zu den spektakulärsten gehört, die ich je gefahren bin. Nur vergleichbar mit der Eisernen Pforte an der Donau oder der Mull of Kintyre in Schottland. Dieser Tag hatte einfach Alles, fast 3 Stunden Aufstieg, und dann 40 km aberwitzige Abfahrt. Mit allen Schikanen. Die alte Eisenbahntrasse hinauf und hinunter, bestimmt über 20 Tunnel, Brücken, Wasserfälle, Viadukte, Rampen, - und eine Hitze!!
Rundum ein 5 Sternetag, und eine 5 Sterneroute.
Aber von Anfang an:
Am Stadtrand von Arnoldstein, das erste Highlight. Der Schrotturm (man beachte, nur 2 t)
Habe ich anderswo noch nicht gesehen. In diesem Turm wurden Schrotkugeln hergestellt. Im Rohr, das aus dem Holzanbau kommt, wurde das heiße Blei hineingeleitet (vermutlich durch Siebe), und im Fallen entstanden die Schrotkugel, formten sich zu runden Kügelchen und waren soweit erkaltet, bis sie unten ankamen, dass sie ihre Form beibehielten.
Die Straße hinauf nach Treviso verläuft ganz nahe an der Grenze zu Slowenien. Noch sind wir nicht aus dem Gailtal
Die Ausstellung, "die saubere Gailtalerin" hätte ich mir gerne angeschaut, war aber leider geschlossen, dann halt ein andermal.
Nach etwa einer Stunde Auffahrt sind wir in Italien.
Das Geschäftsmodell, direkt an der Grenzstation einen recht großen Trödelladen zu führen, hat sich mir nicht so recht erschlossen, Kunden habe ich jedenfalls keine gesehen!
Schon beim Aufstieg kraxeln wir hauptsächlich auf der alten Bahntrasse hoch, was äußerst angenehm ist.
Einmal wegen der angenehmen Steigung, zum anderen, wegen des Schattens. Es wird heiß, je höher die Sonne steht.
Auf dem Ortsschild von Coccau sind die offiziellen Sprachen des Friaul vertreten. Deutsch natürlich nicht. Aber Slowenisch, Italienisch und Furlanisch, das noch von etwa 600.000 Menschen gesprochen wird:
Benvegnuts !
Den Accent über dem u habe ich auf die Schnelle nicht hinbekommen. Witzig, dass Willkommen auf katalanisch fast gleich heißt: benvinguts!
Der Bahnsteig von Tarvisio. Dass man noch viele Elemente der alten Bahn erkennen kann, gehört zum Reiz unserer heutigen Strecke und begeistert mich immer wieder
Um den alten Ortskern von Tarvisio ist noch die Stadtmauer erhalten. Hier machen wir unsere 11:00 Uhr-Bananenpause - und freuen uns, dass wir die Strecke meistern, die auch schon Giro -Etappenziel war.
2013 und 1963!
Dann eine Stunde später sind wir oben angekommen:
Was es genau bedeutet hat, dass Friederike als 80.549. das Tor durchfahren hat, ist uns unklar geblieben. Dass dieses Jahr schon über 80.000 Radfahrer hier durchgekommen sein sollen, das kann ich fast nicht glauben. Denn die Saison wird nicht schon im April begonnen haben, da lag hier sicher noch Schnee.
Genau genommen ist erst hier der höchste Punkt der Strecke erreicht. Von hier ab geht es über 40 km abwärts. Abgesehen von einigen äußerst unangenehmen Stellen, wo die Renovierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, und man wegen gesperrter Tunnel die Trasse verlassen muss.
Hinter Valbruna beginnt der spektakulärste Abschnitt. Ein Tunnel, eine Brücke und wieder in den Tunnel. Aber ich will nicht alles selbst erzählen. Von mir noch meine romantischsten Eisenbahn Eindrücke:
(f) Von mir gibt es heute hauptsächlich spektakuläre Fotos, alles hat gepasst und diese Strecke sowieso!
Und dass unsere Unterkunft genau am Ende dieser Eisenbahntrasse liegt, war natürlich perfekt. Viel länger hätten wir auch nicht mehr fahren können, es war unsäglich heiß.
Hier der Abschied von Kärnten, das mir sehr gut gefallen hat, die Berge, all das Wasser und die wirklich netten Leute.
Und so sah es beim Einfahren in Italien aus, als wir eigentlich schon ganz oben gewesen waren und nur noch Abfahren angesagt war. Der kleine Aufkleber am Pfosten ist unsere Ciclovia Alpe-Adria:
Manche Tunnel waren ganz kurz, andere fast einen Kilometer lang. Das ist der Manne im Tunnel:
Außer uns sind natürlich auch viele andere Radler unterwegs. Manche machen nur dieses Stück, stellen ein Auto unten ab und fahren dann wieder heim. Andere haben ihr Auto in Villach geparkt und machen einen Abstecher nach Italien, ganz spontan. Auch sehr viele lokale Radfahrer sind auf der Strecke, es ist ja schließlich Samstag. die netten jungen Leute, die dieses Foto gemacht haben, sind aus Ungarn, fahren gleich mit Zug zurück nach Kärnten und haben noch ein Zipline- Abenteuer gebucht für heute Abend. Und dann gibt es die Tapferen, die die Ciclovia von Italien nach Österreich fahren. Hut ab Leute, das sind einige hundert Höhenmeter mehr!
Und dass unsere Unterkunft genau am Ende dieser Eisenbahntrasse liegt, war natürlich perfekt. Viel länger hätten wir auch nicht mehr fahren können, es war unsäglich heiß.
Hier der Abschied von Kärnten, das mir sehr gut gefallen hat, die Berge, all das Wasser und die wirklich netten Leute.
Und so sah es beim Einfahren in Italien aus, als wir eigentlich schon ganz oben gewesen waren und nur noch Abfahren angesagt war. Der kleine Aufkleber am Pfosten ist unsere Ciclovia Alpe-Adria:
Manche Tunnel waren ganz kurz, andere fast einen Kilometer lang. Das ist der Manne im Tunnel:
Außer uns sind natürlich auch viele andere Radler unterwegs. Manche machen nur dieses Stück, stellen ein Auto unten ab und fahren dann wieder heim. Andere haben ihr Auto in Villach geparkt und machen einen Abstecher nach Italien, ganz spontan. Auch sehr viele lokale Radfahrer sind auf der Strecke, es ist ja schließlich Samstag. die netten jungen Leute, die dieses Foto gemacht haben, sind aus Ungarn, fahren gleich mit Zug zurück nach Kärnten und haben noch ein Zipline- Abenteuer gebucht für heute Abend. Und dann gibt es die Tapferen, die die Ciclovia von Italien nach Österreich fahren. Hut ab Leute, das sind einige hundert Höhenmeter mehr!
Unser heutiges Ziel: Moggio de Udine mit einem super Bed&bike-Hotel
Und immer noch sind wir umgeben von sehr hohen Bergen, obwohl wir doch heute fast die ganze Zeit abwärts gefahren sind.
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