37.Tag: Engen - und Schluss Die 7 Reisen des Rentners M Die 7.Reise stand unter besonderen Vorzeichen! Bisher haben wir die Vertikale eher vermieden. Und nun dies! Gleich zweimal wollte ich die Alpen überqueren. So richtig wohl war mir bei diesem Gedanken anfangs nicht, - aber versuchen kann man es ja mal. Schließlich gibt es überall Zugverbindungen. Wie war die Reise in einem Satz? Sie war fantastisch - sehr abwechslungsreich. Imposante Gebirgslandschaften. Spektakuläre Radwege. Venedig, die Biennale - Highlights einer jeden Reise. Aber auch die leiseren Strecken durch die ländliche Poebene. Die unglaublich interessanten, historisch/kunstgeschichtlich vielfältigen oberitalienischen Städte, von denen ich natürlich nicht alle besuchen konnte, aber egal ob Cremona, Piacenza oder Pavia, ein Nachmittag reichte nicht aus, auch nur annähernd alles zu sehen. Dann wieder die wunderschöne Landschaft des Parco Ticino, der Lago Maggiore und wieder d...
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36. Tag: Von Bremgarten nach Engen die Karte TaradieHumpdiä!! TaradieHumpdiä!! Ich habe es tatsächlich geschafft. Die Schleife ist zu, der Kringel ist geschlossen! Etwas über 1750 Kilometer. Und heute 103 das war Tour-Rekord. Aber von Anfang an: Heute Morgen, in Bremgarten. Vor dem Fenster eine graue Wand. Nebel. Dichter Nebel. Ist das jetzt schon der Herbst? Heute soll es doch noch einmal ein schöner Tag werden. Erst ab heute Abend kommt der Regen. Keine Fotos. Ein tristes Frühstück in einer Bäckerei in der Marktstraße. Die Jungs von der städtischen Reinigung haben zu tun. Das Musikfest vom Vorabend hat Spuren hinterlassen. Ich weiß, ich kann nicht länger im Reusstal bleiben. Aber, dass es gleich so heftig über den Berg muss! Endlose Serpentinen schrauben sich vom der Reuss den Talhang hinauf. Eine Serpentine nach der anderen durch Villen und Siedlungen. Der Nebel lädt sich langsam mit Sonne auf. Waschküchenradeln im E...
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die 35.Tag: Von Attinghausen nach Bremgarten die Karte Am Ende des Tages wird Alles gut!! Bremgarten - eine Entdeckung, und gar nicht so weit von uns weg ! Doch von Anfang an: Heute Morgen in Allerherrgottsfrühe wache ich auf, da duscht jemand ununterbrochen im Gemeinschaftsbad - rücksichtslos!! Ich schlafe wieder ein; ich wache wieder auf. Der duscht ja immer noch!! Bis mir langsam klar wird, hier duscht niemand. Es regnet. Besser gesagt es gießt in Strömen. Ich ziehe die Decke über den Kopf. Doch irgendwann muss ich mich den Tatsachen stellen. Ich bin in einer anderen Landschaft. Die wunderschönen Berge - einfach weg. Wolken bis ins Tal. Und es regnet. Jetzt zwar nur noch "ergiebig" - aber auf das Rad muss ich trotzdem. Bei der Wolkenlage macht es wenig Sinn bis 10:45 zu warten, um mit dem Boot durch den Nebel zu schippern. Da kann ich gleich in den Zug steigen und komme früher weg, was angesichts des Wetters angebracht i...
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34. Tag: Von Bellinzona nach Attinghausen die Karte Zurück von "hinter den Bergen"! Das ist nicht mehr mein Ticino, sondern die Reuss oben in Göschenen. Man kann sich recht gut vorstellen, dass die Reuss jahrhundertelang das größte Problem bildete, um über den St.Gotthard zu kommen. Es geschieht mir nicht oft, dass mir die Superlative ausgehen. Aber der heutige Tag war einfach unglaublich schön. Aber von Anfang an: Nach eingehendem Kartenstudium ist mir klar, dass ich nicht bis Airolo hochradeln will. Airolo liegt auf knapp 1.200 m Höhe, das sind um die 900 Höhenmeter auf 37 km Strecke!! Mit anderen Worten Serpentinen ohne Ende. Da habe ich mich schon gestern für die entspannte Variante entschieden. Ein paar Höhenmeter gehen immer. Also fahre ich heute Morgen die 25 km bis Biasca und steige dort in den Zug, ehe es anfängt ungemütlich zu werden. Und meine Entscheidung war goldrichtig. Ein herrlicher Morgen. Es sol...